Angst vs. Liebe

Sie sagten: „Der ist doch nett. Wo ist dein Problem? Ich wäre froh, wenn jemand da wäre!“

Sie sagten: „Entscheide dich endlich. Die Auswahl ist groß genug. Auf was wartest du noch?“

Sie sagten: „Deine Ansprüche sind zu hoch. Was glaubst du, wer du bist? Beeil dich, die besten sind schon weg.“

Sie sagten: „Du bist verrückt! Settle dich! Wir werden ja alle nicht jünger!“

Sie sagten: „Sei nicht so stark! Du und dein perfektes Leben. Da bekommt man ja Angst!“

Sie sagten so viel – unbewusst, unreflektiert. Und wussten es doch einfach nicht besser.

Was ist das Gegenteil von Liebe? Angst. Angst vor der Norm? Vor der Gesellschaft? Vor dem Unbekannten? Angst vor dem Leben? Vielleicht.

Aber das Leben hat ein gut behütetes Geheimnis. Wenn du der Angst die Hand reichst, tanzt sie Salsa mit dir. Im ersten Moment vielleicht etwas stürmisch. Vielleicht kopflos, ja. Aber sie bewegt sich. Sie bewegt dich – und bringt dich voran. Raus aus der Komfortzone. Und immer weiter.

Angst. Das Gegenteil von Liebe. Und doch in so vielen Köpfen so viel mächtiger. Lähmender. Dass wir uns unsere Leben einrichten, verzichten und wehmütig scheitern an Grenzen, die wir uns selbst gesteckt haben. In unseren Köpfen, irgendwann einmal, vor langer, langer Zeit.

Aber zu welchem Preis?

Ein Kommentar zu „Angst vs. Liebe

  1. Um den Preis unserer Kreativität, unserer Mitmenschlichkeit, unserer Empathie. Letztlich um den Preis unserer Freiheit, viele werden es vermutlich nicht einmal merken. Liebe Grüße Lisa und eine schöne Restwoche, Olaf

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