Wie du dich in sekundenschnelle wieder aus einem emotionalen Tief heraus holst

Ich denke wir alle kennen dieses Gefühl: Eben noch schien die Sonne, wir haben uns glücklich und erfüllt gefühlt und waren uns sicher: Nichts auf dieser Welt kann diese positive Stimmung jemals trüben. Und, bäm, ein Telefonanruf oder eine WhatsApp Nachricht reichte aus, es brauchte nur eine Person, die uns über den Weg lief – vielleicht der Ex-Partner mit seiner neuen Freundin, um uns mit 120 Sachen vom Berg ins Tal zu befördern. Warum ist das so? Ein ganz entscheidender Auslöser ist das Anhaften an Dingen oder Menschen im Außen. Meint: Wir konzentrieren uns nicht auf uns, sondern richten unseren Fokus und unser Wohlbefinden aus nach der Stimmung, die im Außen herrscht. Die Folge ist, dass wir wie ein Fähnchen im Wind zwischen den unterschiedlichsten Stimmungen schwanken – und das innerhalb weniger Sekunden. Es gibt zahlreiche Tools und Methoden, wie man dieser negativen Talfahrt entgegen wirken kann und ich werde in einem anderen Artikel näher darauf eingehen. Was mir beispielsweise sehr hilft, ist Meditieren. Meditation ist so ein großartiges und doch noch sehr unterschätztes Tool, gerade weil es eigentlich gar nichts braucht. Weil alles schon da ist. In unserer heutigen Konsumgesellschaft ist das nur schwer zu begreifen. Denn uns wird täglich suggeriert, dass es uns an etwas mangelt, sei es die teure Gesichtscreme, um faltenfreie Haut zu bekommen, das teure Auto, um uns erfüllt zu fühlen, oder der Universitätsabschluss. Wir haben nie genug und sind nie genug. Meditation lehrt uns genau das Gegenteil. Du musst dir nichts kaufen, um zu meditieren. Du brauchst nur dich, deinen Atem und die Stille.

Ihr hört es heraus, Meditation ist für mich die Methode, das ich immer anwende, wenn ich mich im Ungleichgewicht, nicht in meiner Mitte fühle. Es gibt noch zahlreiche weitere „Hilfsmittel“, die mich in ein höheres Energielevel bringen, wie das Schreiben eines Dankbarkeitstagebuchs, Bewegung, Musik hören und, und, und. So weit, so gut. Doch was passiert, wenn du gerade eine absolute Tieffahrt hingelegt hast? Dein Geist ist wie vernebelt von den negativen Gedanken und schlechten Gefühlen und du sitzt auf deinem Sofa, unfähig auch nur irgend etwas zu tun geschweige denn eine Methode anzuwenden, die dich wieder „nach oben“, in dein bestes Ich, pusht. Dafür habe ich eine Lösung gefunden, die für mich wunderbar funktioniert. Eine „Happiness List“ ! 🙂 Dort habe ich aufgeschrieben, was mich glücklich macht und mir ein gutes Gefühl gibt:

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Und das Tolle an so einer Liste ist, dass du sie dir in die Schublade legen und heraus holen kannst, wenn es dir mal nicht gut geht. So entlastest du deinen Kopf, der ohnehin in einer negativen Stimmung nicht klar ist, und hast auf einen Blick alle deine Erste-Hilfe-Tools zur Hand. Und so kannst du von Situation zu Situation entscheiden, welches Tool am besten zu deiner aktuellen Stimmungslage passt. Denn in Momenten, in denen es dir nicht gut geht, brauchen wir eine gute Freundin an unserer Seite, die uns umarmt, an die Hand nimmt und gemeinsam mit uns etwas unternimmt, das uns ein gutes Gefühl gibt. Und wenn diese Freundin gerade nicht neben dir ist – sei sie selbst für dich. Am Ende geht es nicht darum, eine Stimmung oder ein Gefühl wegzudrücken. Es geht darum, es anzunehmen, anzuschauen, und sich selbst mit ganz viel Nachsicht zu begegnen. Gib dir selbst genau das, was du gerade nicht hast oder meinst, nicht zu haben.

Ich wünsche dir viel Freude beim Erstellen deiner ganz persönlichen Happiness Liste und natürlich ganz viel Spaß beim Umsetzen!

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