Ein guter Morgen.

20130212-220459.jpgEs ist 7:05. Der Wecker klingelt. Nein, es sind eher die leisen aber bestimmten Töne einer Harfe, die ihre sanften Klänge in die morgendliche Stille spielt. Diesen Weckton habe ich bewusst ausgewählt, um nicht schon am frühen Morgen auf Krawall gebürstet zu sein. Ich muss ehrlich sein: Es hilft so mäßig. Aber zumindest bin ich wach. Im Nebel der morgendlichen Müdigkeit ist mein zweiter Gang – nach der Dusche – zum obligatorischen Morgenkaffee. Da ich leider nicht im Besitz eines hochfunktionalen Kaffeevollautomaten bin, muss ich leider mit der guten alten Senseo Maschine vorlieb nehmen. Leider kann sie rein gar nichts – außer stinknormale Kaffeepads in eine dunkle Brühe mit beigefarbenen Schaum zu verwandeln… yummi! Aber man gewöhnt sich an alles und es wäre doch schade, wenn man perfekt ausgestattet wäre und nichts mehr hat, auf das man sich freuen kann – später, wenn man in einer großen, weißen Villa wohnt und einem die Bediensteten jeden Morgen den Kaffee ans Bett servieren. Also begnüge ich mich mit einem Schuss Milch – natürlich fettarm, man muss sich ja nicht schon am frühen Morgen das Fett an die Hüften tackern – und der Start in einen guten Morgen ist zumindest vorerst gerettet. Da ich glaube (oder mir zumindest einrede), dass ich unter der Woche nicht gleich am Morgen sündigen sollte – das hebe ich mir für später auf –, gibt es dazu ein leckeres und gesundes Müsli mit frischem Obst, Joghurt und ein bisschen Quark. Dass ich diese Kombination jetzt täglich genießen kann, hat mir viele Frühstücksstudien in zahlreichen Cafés dieser Welt abgefordert. Denn vor diesem kulinarischen Schmaus gab es bei mir nur ein simples Müsli auf den Tisch – ohne viel Schnick Schnack. Doch mit dem Alter und durch meine zahlreichen Besuche in tollen Cafés mit unglaublichen Frühstücksangeboten tüftelte ich mein optimales Unter-der-Woche–Frühstück aus. Wichtig dabei war, dass es mehrere Faktoren erfüllen sollte: Es sollte lecker sein aber nicht zu reichhaltig und zu fett; ich musste damit über den Vormittag kommen – bis max. 13:00 Uhr – und ich musste es schnell zubereiten können; und es sollte im Unterschied zum laaangen Frühstück am Wochenende stehen, damit die Vorfreude darauf noch größer ist. Lange Zeit mischte ich Joghurt mit Obst und einen Hauch Müsli dazu. Mittlerweile ist noch Magerquark hinzu gestoßen – das gibt dem Ganzen eine etwas festere Konsistenz und der Kauleiste eine Aufgabe am Morgen.
So bin ich dann bereit, für alles, was dieser wunderbare Morgen bereit hält (oder sagen wir, fast alles).

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